T.I.P.I.
TIPI - eine hochinteressante Ergänzung zur Einfühlsamen Kommunikation mit ESPERE
Neu erschienen: "Befreit von alten Mustern" von Luc Nicon, das Buch mit detaillierten Inhalten zu Tipi.
Seit Anfang November 2012 beim Junfermann Verlag erhältlich:
http://www.junfermann.de/details.php/p_id/1130021925&catp=1000
TIPI ist eine körperorientierte Vorgehensweise, die der französische Pädagoge Luc Nicon entdeckt und mit dem Akronym T.I.P.I. bezeichnet hat. Dieses steht für „Technique d’Identification des Peurs Inconscients“, was übersetzt „Technik zur Identifizierung unbewusster Ängste“ bedeutet.
Wo hilft TIPI ?
Die Benutzung von TIPI hat nach unseren Erfahrungen schon bei meist nur einer Anwendung höchst überraschende Auswirkungen und kann unbewusste und bewusste Ängste und Stress auflösen. TIPI zeigt erstaunliche Wirkung beim Auflösen von:
- Phobien verschiedenster Art, wie beispielsweise Angst vor Spinnen, vor Schlangen, Hunden, grossen Tieren...
- Höhen-, Platzangst, Angst vor der Benutzung von Flugzeugen oder anderer Transportmittel,
- Prüfungsangst, Blockaden bei geforderten Leistungen verschiedenster Art, Angst, vor einem Publikum zu sprechen, eine Rede zu halten,
- bei heftigen Ausbrüchen von Ärger, Wut, Traurigkeit...
- Angst vor Arztbesuchen, Blutabnahme, Betäubung...
und bei Vielem mehr.
Luc Nicon, der Begründer von TIPI, hatte nach Entdeckung der körperbasierten Technik, Ängste aufzulösen eine wissenschaftliche Studie mit 300 Personen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie beschreibt er in dem Buch "TIPI" Technique d'identification sensorielle des peurs inconscientes", das er - bisher nur auf Französisch - 2007 bei Emotion Forte veröffentlicht hat.
TIPI und vorgeburtliche Erlebnisse
Es hat sich herausgestellt, dass es eine essentielle Verbindung zwischen unseren unbewussten Ängste und Erlebnissen gibt, die im Mutterleib, während und kurz nach der Geburt stattfinden. Dazu gehört unter anderem auch der Abgang eines Zwillingsgeschwisterchens, der so bei deutschen Medizinern zu lesen – bei jeder zehnten Frau sehr früh während der Schwangerschaft stattfindet. Ein interessantes Buch, das zu diesem Thema in deutscher Sprache zu finden ist, trägt den Titel "Das Trama im Mutterleib - Der verlorene Zwilling" von Alfred R. Austermann und Bettina Austermann (Königswegverlag Berlin 2006).
Die französischen Mediziner und Wissenschaftler der pränatalen Biologie und Medizin hatten das Wissen um diese Ereignisse im Mutterleib schon vor mehr als zwanzig Jahren herausgefunden und es in wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht, ohne dass es allgemein bekannt wurde. Müttern, die sich beispielsweise wegen Blutungen in den ersten Wochen oder Monaten der Schwangerschaft beunruhigten, wurde häufig gesagt, dass alles in Ordnung sei – der Herzschlag des verbleibenden Zwillings war festzustellen, und die Schwangeren hatten in der Regel kein Wissen um eine mögliche Zwillingsschwangerschaft.
Inzwischen gehen viele französische Gynäkologen davon aus, dass Zwillingsschwangerschaften sehr viel häufiger als nur bei jeder zehnten Frau vorkommen. Jacques Salomé erhielt sehr frühzeitig Kenntnis über die Veröffentlichungen zu pränatalen Ereignissen der französischen Wissenschaftler. Seit vielen Jahren erzählt er daher konsequent auf seinen Konferenzen, dass wahrscheinlich wenigstens jede dritte oder vierte Frau eine Zwillingsschwangerschaft hat. Und dass der Verlust des Zwillings bedeutsame Auswirkungen auf das physische und psychische Wohlergehen des Kindes und später des Erwachsenen hat. Luc Nicon erforscht diese Zusammenhänge gemeinsam mit einer Gruppe von Ausbildern und Trainern über die im französischen Sprachraum immer bekanntere Anwendung von TIPI. Informationen in französischer Sprache finden sich auf der zurzeit noch einsprachigen Homepage von TIPI htt://www.tipi.fr. Die Seite wird zurzeit ins Englische übersetzt.
TIPI und die Einfühlsame Kommunikation mit ESPERE
Wie können diese Erkenntnisse im Rahmen dessen, was wir von der Einfühlsamen Kommunikation mit ESPERE wissen, verstanden werden? Jacques Salomé hat aus vielen Jahren Beobachtung zwischenmenschlicher Konflikte folgenden für die Méthode ESPERE bekannten Zusammenhang festgestellt:Ein heftiger Emotionsausbruch, wenn beispielsweise einer unserer wunden Punkte berührt wird, spiegelt uns ein als schmerzlich/traumatisch erlebtes Ereignis unserer Kindheit. Dies kann beispielsweise eine Erniedrigung, Schuldzuweisung, ein dauerhaft nicht erfülltes Bedürfnis oder eine andere, durch die Eltern oder andere Erwachsene erfahrene Form der Gewalt sein.
Das ESPERE-Werkzeug der fokussierten Symbolarbeit und die von Jacques Salomé vorgeschlagene symbolische Rückgabe erlaubt uns, die dadurch in der Kindheit entstandenen Wunden liebevoll und einfühlsam zu versorgen und schrittweise ihre Heilung zu fördern. Wir lernen über diese Arbeit mit ESPERE, einen einfühlsamen Kontakt mit unserem inneren Kind aufzunehmen, immer stärker in die Energie des inneren Erwachsenen zu kommen und unangenehme Wiederholungen von zwischenmenschlichen Konflikten zu stoppen.
TIPI stellt demnach eine, von Jacques Salomé seit langem erahnte Verbindung zu noch früheren traumatischen Erlebnissen schon im Mutterleib her und bietet an, über einen einfach zu erlernenden, natürlichen körperlichen Prozess deren Auswirkungen in Kindheit und Erwachsenenalter zu deaktivieren. Der Prozess ähnelt etwas dem in Deutschland gut bekannten “Focussing“, geht aber einen Schritt weiter in die Tiefe der Körperempfindungen und der pränatalen Prägungen.
TIPI in Deutschland und in der Schweiz
Ab der zweiten Jahreshälfte 2010 wird in Deutschland TIPI als Ausbildung zur Benutzung von AutoTIPI (zur persönlichen Benutzung eigener unbewusster Ängste) angeboten. Seit Ende März sind Einzelsitzungen/Coaching mit TIPI in Deutschland, der deutschen und der französischen Schweiz möglich. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Monika Wilke über info@einfuehlsame-kommunikation.de